Seite 6 von 6
#76 RE: Sektor eins: Die verlassene Stadt von Kyouta 05.01.2020 15:37

avatar

Ich beobachtete die beiden ganz genau vor allem das Dickerchen, das eifrig nickte als Hanna meinte das er ihre Seele wohl unbedingt besitzen wollte. Als sie ihm die Lösung präsentierte, begann er zu schmollen zog seine Unterlippe vor und seufzte schwer. „Richtig, zu schade", gab er von sich und ich entspannte mich etwas. „Weißt du Hanna. Nicht nur dein äußeres ist schön. Ich habe in deine Seele gesehen und erblickte sehr viel Wärme und Herzensgüte. Das ist der Grund warum ich dich hierbehalten wollte. Nach und nach verblasst der Charakter der Seele, aber für einen Moment wäre jemand hier gewesen der das Leben hier leichter gemacht hätte", er klang ein wenig traurig. „Ich halte mich an Dinge die ich versprach, also werde ich kurz erklären was hier vor sich geht und was euch erwartet. Natürlich werde ich euch auch den richtigen Weg weisen", fuhr er fort und griff in die Innentasche seines Jackets. Eine Schriftrolle hervorgeholt, reichte er sie Hanna. „Diese Rolle gib ab um den nächsten Sektor zu passieren. Ihr werdet auf einen Friedhof gelangen, dann in einen Wald und schließlich in ein Schloss, welches euch den Weg nach draußen zeigt, natürlich nur wenn ihr die Prüfungen die vor euch liegen und von denen ich nicht berichten darf besteht", erklärte er. „Nehmt den mittleren Weg, erfuhr euch zum Friedhof. Vor dem Tor steht eine Engelsstatue, diese wird die Rolle verlangen", führte er aus und wendet sich nun an mich. „In dir junger Mann schlummert etwas unheilvolles. Ich sehe Traurigkeit und Einsamkeit in deiner Seele was bei dem was dir widerfahren ist nicht verwunderlich. Dennoch wird der Friedhof für dich eine große Herausforderung sein", ich sah ihm nicht in die als er begann von meiner Seele zu sprechen sonder ballte die Hände nur zu Fäusten und sprang vom Rand des Brunnens, ehe ich in Richtung des Weges ging den er für den richtigen erklärt hatte.

#77 RE: Sektor eins: Die verlassene Stadt von Hanna Hastings 05.01.2020 15:45

avatar

Ich gab mir innerlich ein High Five und hörte dann weiter Pepe zu, der scheinbar wirklich traurig schien, dass er meine Seele nicht behalten konnte. Ich glaube du hattest in deinem Leben wirklich ein besonderen Blick fürs Detail. Danke für dein Kompliment und Herzensgüte kann man auch als Geist erhalten, meinte ich zu ihm und lächelte ihm zu. Danke für deine Hinweise und Hilfe. Ich drücke dir die Daumen, dass dein Leben hier als Geist noch irgendwann mit Glück endet. Ich wünsche dir alles gute, verabschiedete ich mich von ihm winkend. Kyouta war bereits losgegangen und ich hatte die Schriftrolle in der Hand, die wir einem Engel geben sollten. Wir würden wohl auf einen Friedhof landen und da wurde mir ganz Flau im Magen, besonders nachdem er Kyoutas schrecken angesprochen hatte. Scheinbar sahen diese Geister mehr, als wir eigentlich wollte und das behagte mir nicht sonderlich. Er hatte es kurz angesprochen, doch war ich mir sicher, dass noch mehr dahinter steckte. Warte auf mich Kyouta, sagte ich zu ihm und rannte ihm nach.

#78 RE: Sektor eins: Die verlassene Stadt von Kyouta 05.01.2020 15:53

avatar

Ich hörte dem Gerede der Beiden gar nicht mehr zu sondern kam an die Gasse, die uns zu dem Friedhof führte. Bei Garu's Worten wusste ich bereits das dies keine Insel für mich war, gerade als er meinte das die Geister in unsere Seelen schauen konnten. Ich versuchte so ruhig wie möglich zu bleiben doch die Warnung blieb in meinem Hinterkopf und so war ich weiterhin kaum merkbar angespannt. Ich hielt kurz und wartete über meine Schulter sehend auf Hanna, die nach mir rief. „Wir sollten so wenig Zeit wie möglich mit Plänkelein verschwenden", war das einzige was ich sagte und ging weiter als sie mich erreichte. An den Häusern vorbei ließen uns die anderen Geister in Ruhe und wir traten aus der Stadt, kamen an ein eiserne geschlossenes Tor an deren Seite eine Engelsstatue stand.

#79 RE: Sektor eins: Die verlassene Stadt von Hanna Hastings 05.01.2020 16:04

avatar

Ich holte ihn ein und schnaubte. Für Freundlichkeiten sollte immer Zeit bestehen, sagte ich zu ihm und besah mir die Häuser, die wir passierten. den ersten Sektor hatten wir wohl geschafft und zumindest das Dickerchen hatte Wort gehalten. Die Häuser wurden weniger und die hässliche Landschaft von toten Bäumen nahm zu, bis wir an einem Eisentor ankam. ich sah hoch zu dem Engel, dem ich wohl diese Schriftrolle geben sollte. Das scheint dann wohl der Friedhof zu sein, meinte ich und sah zu dem angespannten Kyouta. Ich bleibe an deiner Seite, egal was passiert. Ich würde ihn nicht mit seinen Ängsten allein lassen.

#80 RE: Sektor eins: Die verlassene Stadt von Kyouta 05.01.2020 16:09

avatar

„Es gibt Menschen die sind zu gut für diese Welt, anscheinend bist du einer davon", schnaubte ich und sah zu der Statue, die begann sich zu bewegen und ihre hand wortlos ausstreckte. Ich nahm Hanna die Rolle ab und legte sie in die Hand des Engels, welcher kurz lächelte, seine Flügel spannte und das Tor öffnete sich quietschend und knarrend. „Na dann wollen wir mal", ich atmete einmal tief durch und durchschritt das Tor.

->Sektor zwei: Der Friedhof

#81 RE: Sektor eins: Die verlassene Stadt von Hanna Hastings 05.01.2020 16:19

avatar

Ich sollte mich wohl geschmeichelt fühlen, aber bei dir klingt es wie eine Anklage, ,meinte ich zu ihm und ließ mir die Rolle abnehmen, die er die sich bewegenden Engel reichte. Keinen Augenblick später schwang das Tor auf und ich sah auf den Friedhof. Yeah..., murmelte ich und folgte ihm durch das Tor. Vielleicht hätte ich doch bei dem Dicken bleiben sollen. ..

->Sektor zwei: Der Friedhof

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen
Datenschutz