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#1 Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 08:13

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Hier befindet sich der Friedhof und zweite Sektor der Insel. Wie auch in der Stadt leben hier Geister und andere Untote, die bei Besuch auch gerne mal ihre Gräber verlassen. Der Friedhof ist groß doch recht überschaubar. In der Mitte befindet sich ein Hügel, auf dem eine Kapelle und eine große, knorrige Trauerweide befinden. Beim betreten des Sektors wird dir ein wichtiger Gegenstand geraubt, den es gilt zurück zu erobern um in den dritten Sektor, dem Düsterwald zu gelangen. Der Wächter, ein hoher Priester wird dies zu verhindern wissen, konfrontiert dich mit deiner Vergangenheit und lässt dich deine finstersten Stunden noch einmal erleben, also nimm dich in acht.

#2 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 16:24

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Der Friedhof wirkte noch düsterer als die Stadt, waren wir hier auf einem freien Feld das übersät mit Gräbern und verfallenen Grabsteinen war. Die Wolken verhängten den sowieso dunklen Himmel und ich blickte mich um, entdeckte einen Hügel auf dem ein Gebäude stand. Ein Kribbeln an meinem Handgelenk erhaschte krinr Aufmerksamkeit und ich sah wie sich die Kette die ich darum gelegt hatte um sie nicht zu verlieren urplötzlich verschwand.... Sie löste sich einfach auf. „Was zum... ", brachte ich nur heraus und umfasste das Handgelenk. Sie war einfach weg. Das durfte nicht sein, ich durfte sie nicht verlieren. Sie war das einzige Erinnerungsstück das ich noch von Sayuri hatte. Beinahe kopflos sah ich mich um, untersuchte den Boden. Ich musste sie wieder haben.

#3 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 16:38

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Wir gingen nur wenige Schritte, als Kyouta stoppte und auf sein Hangelenk sah. die Halskette, die er sich dort umgeknotet hatte, löste sich auf und er schien fast von Panik befallen zu sein. Intuitiv griff ich nach hinten und zog mein Stirnband heraus. Mein Stolz, der mich als ein Konhanin auswies und es löste sich ebenfalls auf. Nein!, rief ich und versuchte den Stück stoff mit der Eisenplatte festzuhalten. Dieses Stirnband war mein ein und alles und ich hatte so hart dafür trainiert und gekämpft es tragen zu dürfen. Was habt ihr mit unseren Sachen vor?, rief ich über den Friedhof. Wollt ihr mich wütend machen, dass habt ihr geschafft!

#4 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 16:46

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Ich hatte keine Zeit dafür zu sehen was Hanna genommen worden war, musste mich zügeln nicht direkt loszustürmen und schlug erst einmal mit der Faust gegen einen der Bäume um mich rubterzubringen. „Ruhig Kyouta, du findest sie wieder" murmelte ich vor mich hin, ehe das Bild meiner Schwester vor meinen Augen auftauchte, das ich so verfluchte. Ihr Schrecken in den Augen, daß Rinnsaal Blut das aus ihrem Mundwinkel ließ und die blasse Haut während ihr Körper leblos auf dne Boden fiel. „Was war das? ", ich drehte mich einmal um mich selbst. Ich hatte diese Bilder häufiger gesehen doch war es dieses Mal etwas anderes als sonst. Ich musste mich beruhigen. Normal beruhigte mich gerade das leichte Gewicht der Kette oder wenn ich diese umschloss, doch diese hätte uch nicht mehr bei mir.

#5 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 16:52

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Während ich fluchte und beschimpfte, schien Kyouta schon die Kontrolle zu verlieren. Seine Fäuste hämmerten gegen die Baumstumpf und ich hörte ihn ausrufen, dass er wohl etwas sah, was nicht da war. Schnell war ich bei ihm und packte ihn an den Schultern, drehte ihn zu mir herum und umfasste sein Gesicht. Kyouta sieh mich an!, wies ich ihn an und zwang ihn mir in die Augen zu sehen. Es hatte wohl schon begonnen,doch schien meine Psyche nicht so anfälltig zu sein, war aber wohl nur eine Frage der ZEit.

#6 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 17:05

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„Sayuri", brachte ich nur heraus und sah mich um, ehe ich am Gesicht gepackt wurde und ich in die Iriden von Hanna sah. „Das ist kein Ort für mich, dieser Fettsack hatte recht", knurrte ich, kaum hatte ich mich etwas gefangen. Sie schien weitaus weniger anfällig. „Du musst mir jetzt genau zuhören", wandte ich mich an die junge Frau vor mir und ergriff eine ihrer Hände, ehe ich sie fest umschloss ohne sie von meinem Gesicht zu nehmen. Ich hätte ihr das vorher erzählen müssen. „Der Lauf einer Waffe reicht aus um die Persönlichkeit in mir zu wecken. Um den Zustand aufzulösen, brauche ich etwas vertrautes vor Augen, etwas das mich an was gutes erinnert. Die einzigen guten Erinnerungen die ich besitze sind die an meine Schwester. Das Problem ist das sie mir das Einzige genommen haben das an sie erinnert. Ich brauche es zurück, dringend", erklärte ich schnell und sah ihr eindringlich in die Augen.

#7 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 17:10

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Er rief den Namen einen Frau aus und dann war er wieder bei mir in der Realität. Er schien fast vollkommen neben der Spur zu sein und griff meine Hand, hatte er so oder so meine volle Aufmerksamkeit. Und mit den Informationen rückst du erst jetzt aus?, kam es fast schockiert von mir. Schon mal daran gedacht, dass Reden hilft? Wenn er abdrehte, dann war er für mich nicht mehr zu gebrauchen und ich hatte keine Ahnung, welche Ängste sie aus meiner Vergangenheit hochkramen würden, um die ich mich auch noch kümmern musste.

#8 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 17:21

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„Du kannst dich nicht zufällig in etwas anderes verwandeln? Oder was ist mit diesem Tausch Ding, du kannst doch aussuchen mit was du tauscht", ich wusste nicht ob ich es aushalten würde, sollte sie die Gestalt meiner Schwester annehmen können, wenn ich ihr ein Bild beschrieb. „Ich rede nicht gerne über meine Ängste, das ist doch auch der Grund gewesen warum ich gesagt habe du sollst gehen, wenn sich meine Persönlichkeit spaltet. Das sind Dinge die ich nicht umsonst erwähne", brummte ich. Sie wusste das ich schweigsam war und ich konnte schließlich nicht riechen das sie mir die Kette rauben würden. „Vielleicht sollte hier wirklich Garu als Begleitung dienen. Ich will dich wirklich nicht verletzen", zumal ich nicht wusste ob die bildliche Erinnerung an einen Lauf der Waffe reichte oder ob ich einen realen vor mir haben musste, war ich in einer solchen situation noch nicht

#9 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 17:28

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Jetzt reiß dich mal wieder zusammen, fuhr ich ihn an und packte ihn an seinem Hemdkragen und schüttelte ihn leicht. Wenn ich wüsste, wie sie aussieht, dann könnte ich ihr Abbild annehmen, aber ich kenne sie nicht, noch ihr aussehen, sagte ich zu ihm und schüttelte den Kopf als ich ihn wieder losließ. So funktioniert das mit dem Tausch nicht, ich muss wissen, wo die Gegenstände sind, so hektisch kannte ich ihn nicht und war es mir auch echt zu viel. Vielleicht atmest du erst einmal tief durch und dann gehen wir weiter, als in Panik zu verfallen. Ich habe dir schon zugehört, meinte ich zu ihm und ging weiter den Weg. Ich entscheide, wann ich Garu rufe und wann nicht.

#10 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 17:35

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„Ich versuche es ja und versuche lediglich eine Lösung zu finden und wenn du wüsstest was ich alles durch habe, würdest du begreifen warum das nicht so leicht ist", knurrte ich und entfernte mich von ihr kaum das sie mich losgelassen hatte. Ich setzte mich hin, schloss die Augen und atmete ein paar mal tief durch um zur Ruhe zu kommen. Ich wusste das sie recht hatte, aber alleine der Gedanke ich würde nicht mehr ich selbst sein, die Kontrolle über meinen Körper verlieren. Ich würde mich an nichts was ich getan hatte erinnern und hätte jedesmal bereut was ich getan hatte, wenn der Fall eintrat und ich gesehen hatte was ich angerichtet hatte.

#11 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 17:41

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Ja, das habe ich mir gedacht, sagte ich zu ihm und sah ihn an und ging wieder zu ihm, als er sich hinsetzte. Du bist hier nicht allein und ich hab dir vorhin gesagt, dass ich dich nicht im Stich lassen werde und jetzt komm, wir müssen hier durch, sagte ich zu ihm und zog ihn auf die Beine, damit er mitkam, hielt sogar seine Hand weiterhin fest. Wir mussten uns diesen Weg schnell hier durchbahnen und ruhen war hier wohl nicht angesagt, hatte ich keine Ahnung, was seine Seite alles machen konnte und wie sie auf mich reagieren würde. Ich konnte mir unter den Schlagworten zu ihr nciht viel vorstellen, nur dass ich wohl irgendwie ihre Sympathie bekommen musste.

#12 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 17:50

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„Erst soll ich mich beruhigen und dann zerrst du mich, sobald ich es versuche wieder auf die Beine", schnaubte ich und schüttelte den Kopf, merkte das sie meine Hand nicht los ließ und dies scheinbar auch nicht sobald vorhatte. Während sie voran über den Friedhof ging schaute ich auf unsere Hände und verschränkte unsere Finger miteinander. Warum wusste ich nicht, doch diese Berührung tat gerade wirklich gut. „Du bist seltsam", brummte ich bei ihren letzten Worten und kam so langsam wieder klar beobachtete nun wieder aufmerksam die Gegend und folgte ihr einfach
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#13 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 17:52

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Er verschränkte seine Finger in meine, schien ihm der Handkontakt doch wohl etwas wie Sicherheit zu geben. Je schneller wir hier durch sind, desto, schneller haben wir es hinter uns und wir finden dein Armband, dass verspreche ich dir. Mir hatten sie mein Stirnband und damit meine Exitenz genommen. Ich brauchte es wieder, wurde es nur einmal im Leben verliehen.

#14 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Kyouta 05.01.2020 18:05

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Die verschränkten Finger schienen sie nicht zu stören und ich nickte als sie meinte wir sollten so schnell wie möglich hier durch. „Ich gehe davon aus das wir die verlorenen Gegenstände wieder beschaffen müssen und das wir damit in den nächsten Sektor vorrücken dürfen", sprach ich meine nächsten Gedanken aus und wurde aufmerksam als ich etwas hörte. Ich blieb stehen und brachte Hanna somit auch zum stoppen sah zu unserer linken, wo sich die Erde unter einem der gebrochenen Grabsteine bewegte. Mit so etwas hatte ich schon gerechnet und so ließ ich Hannah's Hand los, zog meine Messer und sah dem Untoten dabei zu, wie er aus dem Grabe stieg.

#15 RE: Sektor zwei : Der Friedhof von Hanna Hastings 05.01.2020 18:11

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Wir kamen ein ganzes Stück voran. Ja, der Gedanke ist mir auch schon gekommen, doch wo sollen wir mit der Suche anfangen?, fragte ich ihn, als er bremste und mich damit auch zum Stehen brachte. Ich hörte die Erde brechen und verzog das Gesicht. Zuerst brach eine Hand durch, dann folgte der restliche Körper und ich sah einem Untoten ins Gesicht. Ich hasse Zombies, meinte ich und zog mein Kunai... Wenn sie uns beißen, werden wir dann auch zu einem?, fragte ich mal und fragte mcih sogleich, wo denn der Geistererklärer dieses Sektors war...

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