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#1 Polar Tang von Trafalgar Law 03.02.2020 23:03

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Die Polar Tang ist ein gelbes U-Boot mit einer hellgrünen Unterseite, die von Torpedokanonen gesäumt ist. Im Gegensatz zu den meisten Piratenschiffen besteht es hauptsächlich aus Metall und läuft mit Motoren anstelle von Segeln. Die oberen Decks bestehen jedoch aus Holz, und auf der Vorder- und Rückseite befinden sich zwei hohe Masten. Kreisförmige Fenster säumen das Fahrzeug, und das Tattoo "DEATH", sowie der Jolly Roger der Heart Piraten ist außen verputzt. An der Außenseite befinden sich Straßenlaternen, um die Sicht unter Wasser zu ermöglichen.

Im Inneren des Schiffes befindet sich ein moderner medizinischer Raum, in dem Law Operationen an Patienten durchführen kann.

#2 RE: Polar Tang von 03.02.2020 23:34

Seufzend saß ich auf einem der hohen Masten eines seltsamen Schiffes das ich auf meinem Weg entdeckte und dachte über meine Mission nach und an diese Welt in der ich gelandet war. Ich fand es alles andere als angenehm hier. Nicht nur weil ich immer noch hinter einem Abtrünnigen her war, der hier landete, sondern auch weil mir meine Fähigkeiten über das Wasser zu laufen nicht viel halfen. Die Meere hier waren riesig und ich wusste nicht mal wie und wann ich zur nächstgelegenen Landfläche kommen würde. Ich wollte nur eine Pause machen und hatte mich an Bord geschlichen. Meine Fähigkeiten im verborgenen zu agieren waren hier absolut nützlich. Noch hatte mich nämlich keiner entdeckt. Meine Maske noch immer vor dem Gesicht sah ich auf das Deck und untersuchte die drei Männer.... Naja zwei Männer und ein Bär, die auf diesem waren. Das Schiff auf dem ich mich gerade befand, war plötzlich aus dem Wasser gekommen. Es war seltsam und wirklich interessant. Ich war schon eine Weile hier und hatte das ein oder andere herausgefunden. Auch hier gab es besondere Fähigkeiten die etwas an die Kekkei Genkai bei uns erinnerten, allerdings verlor derjinge der diese besaß die Fähigkeit zu schwimmen. Hier ging es meiner Meinung nach oft zu wie im Mittelalter, fand ich jedenfalls. Ich hatte bereits einen Raben an den Hokage geschickt, mit der Information das ich hierher musste um meinen Auftrag zu erfüllen. Eine Antwort hätte ich noch nicht erhalten, naja, ich wusste nicht mal ob dieser überhaupt angekommen war.

#3 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 04.02.2020 12:18

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Die letzten Einträge ins Logbuch waren aktualisiert und laut Bepo steuerten wir in Kürze eine neue Insel an. Das Wetter war nicht warm und nicht kalt, aber es herrschten momentan keine Stürme, weshalb ich davon ausging das es eine Frühlingsinsel war. Mir kurz durch die Haare gefahren, setzte ich mir die Mütze auf, erhob mich und ging aus meiner Kajüte um an die frische Luft zu gelangen. Es gab an Bord ausreichend Sauerstoff aber draußen zu sein war doch noch etwas anderes. Die Gänge entlang in Richtung Deck eingeschlagen hielt ich meine Ohren offen. Hinter der einen oder anderen Tür waren Stimmen zu hören. Das Oberdeck erreicht, sah ich mich kurz um. Bepo, Shachi und Penguin tummelten sich hier herum. „Habt ihr nichts zu tun? ", fragte ich und ihre Aufmerksamkeit wendete sich direkt mir zu. „Alles bereits erledigt, Captain Law. Sobald wir anlegen, können wir direkt damit beginnen die Vorräte aufzufüllen", erklärte der Mechaniker und ich nickte zufrieden. Auch wenn die Männer recht chaotisch manchmal waren, so waren sie doch zuverlässig und hin und wieder sogar ein wenig vorausschauend. Ich ging zur Reling, lehnte Kikoku an diese und versuchte die Insel zu erspähen die wir bald erreichen sollten. Doch noch war nicht einmal ein Umriss zu erkennen. Bepo gesellte sich zu mir und schien ein we ig nervös. „Was gibt es? ", fragte ich direkt ohne ihn auch nur anzusehen. „Seit wir aufgetaucht sind schwebt ein Fremder Geruch hier herum" erklärte er und ich nickte kurz. „Halte die Augen offen", ich drehte mich um, sah über die Fläche des Decks und zu den Masten hoch, doch gab es nichts auffälliges. Ich vertraute der Nase des Minks. Auch wenn er kein Spürhund war, so war sein Geruchssinn dennoch zuverlässig

#4 RE: Polar Tang von 04.02.2020 20:17

Ich sah noch kurz wie der Bär begann seine Nase kaum merklich zu heben. Eine Augenbraue gehoben, schien er mich getwittert zu haben. Ich zögerte nicht, sprang und landete geräuschlos an Deck, versteckt hinter der Kuppe an der sich der Eingang befand. Schnell Fingerzeichen gemacht schlug ich meine Hände auf den Boden. Gut das mein vertrauter Geist keine große Rauchwolke produzierte. Kaum war die Sicht frei, erschien die kleine weiße zweischwänzige Füchsin. „Arya", ich legte meinen Finger an die Lippen um ihr zu bedeuten still zu sein. Ich wusste nicht welche Fähigkeiten diese Leute hatten also war fliehen keine Option, zumal ich auch kein Typ dafür war und glaubte ich könnte mich verstecken bis wir die nächste Insel erreichten. Ein paar Tage ohne Nahrung auszukommen war kein Problem zumal ich noch ausreichend Nahrungspillen dabei hatte. „Tsukino, sorg bitte für Ablenkung. Ich will in den Innenbereich des Schiffes", erklärte ich ihr und sie nickte, lächelte und verschwand dann. Ich schlich, mich an der metallenen Wand entlang weiter, sah wie die Männer ein wenig aus dem Konzept waren als Tsuki an Deck in Richtung der Vorderseite lief und die volle Aufmerksamkeit bekam. Das war meine Chance. Schnell kamm ich in den Innenbereich und lief so schnell ich konnte immer weiter, bis ich eine von mir unwirkürliche Tür aussuchte und um dessen Raum verschwand. Seufzend lehnte ich mich kaum hatte ich sie geschlossen, an diese und atmete einmal tief durch. Der Geruch von Desinfektion war hier überall präsent und ich suchte kurz nach einem Lichtschalter, den ich recht schnell fand. Plötzlich wurde es hell und ich kniff die Augen zusammen, wartete darauf das ich mich an das Licht gewöhnt hatte und blinzelte ein paar Mal, ehe ich mich vernünftig umsehen konnte. Die Maske immer noch vor meinem Gesicht entdeckte ich ein paar Betten, Instrumente die mir völlig unbekannt waren und Flaschen und Päckchen. Ich wurde neugierig, dah es aus wie in einem Mehrbettzimmer eines Krankenhauses. Langsamen Schrittes, ohne wirklich auf meine Umgebung zu achten ging ich auf die hier stehenden Arbeitsflächen und Schränke zu um das mir unbekannte zu inspizieren. Medizinisch war ich absolut nicht ausgebildet, Jutsus die hielten beherrschte ich auch nicht. Ich war auch nie wirklich daran interessiert, aber bei uns waren Instrumente dieser Art nicht wirklich notwendig, wenn wir sie überhaupt besaßen. Ein seltsam aussehendes Messer erhaschte meine Aufmerksamkeit und ich nahm es in die Hand um es mir genauer anzusehen. Mit gerunzelter Stirn wiegte ich es zwischen meine Finger ehe ich etwas kaltes an meiner rechten Halsseite spürte. Mist, ich hatte meine Deckung völlig vergessen.

#5 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 05.02.2020 00:48

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Gerade als ich Kikoku wieder in meinen Besitz genommen hatte und unter Deck gehen wollte, flitzt etwas kleines an mir vorbei. Was? dachte ich verwirrt und drehte mich zu meinem Vizen. „Was war das? ", fragte ich, schien er genauso verwirrt und sah dem weißen Etwas nach das nun wie ein kleiner Ball über das Deck sprang. „Keine Ahnung Captain", antwortete dieser hängte seine übliche Entschuldigung an und lief dann hinter dem Ding hinterher. Eine Weile sah ich dabei zu wie die drei versuchten das flinke Ding zu fangen, allerdings erfolglos. Ich hob ein kleines Stück Alge auf, welches beim auftauchen am Holz hängen geblieben war. „Room.... Shambles", und schon tauschte das weiße kleine Tier wie sich herausstellte den Platz mit dem grünen Zeug. Ich reagierte bevor das Tier noch was tun konnte, packte es im Nacken und hielt es hoch. Es sah aus wie ein Fuchswelpe. Ein Zweischwänziger noch dazu. Den Bauch gemustert stellte ich fest das es ein Weibchen war. „Absolute Unverschämtheit. Wie kannst du es wagen mich einfach so anzustarren und jetzt lass mich runter", fauchte dieser mit einer weichen Stimme. Ich zig eine Augenbraue hoch. Sprechende Tiere waren nichts besonderes, schließlich konnte Bepo auch sprechen. Ob das Tier auch ein Mink war? „Du hörst wohl schlecht du Mützenheini, lass mich runter", wiederholte sie und ich sah nun in ihr Gesicht. „Wer bist du und was tust du hier", fragte ich ohne auf die Forderung einzugehen. Ich nahm keine Befehle von jemandem an und von so einem kleinen Tier sicher auch nicht. „Pfft... Als würde ich dir irgendwas sagen, dann habe ich größere Probleme als dich. Arya sieht es nicht gerne wenn man zu viel.... ", die Augen des Tieres weiteten sich und ich sah mich direkt um. Sie war also nicht allein. „Ari wird mich umbringen.... Das ich auch nie meine große Klappe halten kann, fuhr sie fort allerdings hörte ich gar jciht mehr zu und ging unter Deck. Ich ging unter Deck, ging davon aus das das Tier nur eine Ablenkung war damit sich das Mädchen unter Deck schleichen konnte. „Wo ist diese Arya? ", fragte ich, hatte das Tier eine gute Nase und würde seinen Besitzer sicher am Geruch erkennen. „Das sag ich dir nicht", schnaubte der Fuchs und drehte demonstrativ den Kopf zur Seite. Ich beschloss erst einmal ins Krankenzimmer zu gehen um das Tier irgendwo einzusperren, vielleicht kam das Mädchen dann von alleine raus. Als ich die Tür erreichte spannte sich das Tier an und ich schmunzelte. „Danke für die Auskunft. Du bist jetzt still oder ich werde dich für ein paar Versuche benutzen", ich sah wie die Füchsin schluckte und kurz nickte. Leise eingetreten sah ich eine fremde Person. Lange weiße Haare, kurzes Kleid das ziemlich freizügig wäre hätte sie nicht noch eine kurze Hose angehabt. Sie wirkte seltsam vor allem der Kleidungsstil, aber jeder hatte einen anderen Geschmack. Sie schien mich nicht zu bemerken, war scheinbar völlig vertieft als sie sich meine Instrumente ansah und so kam ich mühelos an sie heran. Das Tier in meiner Hand kurz finster angesehen setzte ich es auf meine Mütze und zog Kikoku aus seiner Scheide ehe ich es an ihren Hals hielt. „Was tust du hier", das war mein Reich und ich mochte es nicht wenn man ungefragt Sachen antatschte die eigentlich sauber sein sollten. Ihr Körper stand unter Spannung und ich sah wie ihre rechte Hand zu einer Tasche wanderte die sie an ihrem Gürtel trug.

#6 RE: Polar Tang von 05.02.2020 12:23

Mein Körper spannte sich an und ich fluchte innerlich weil ich mich hatte ablenken lassen. Meine Hand fuhr fast automatisch an meine Hüfte, als sich das Schwert wie es schien noch näher an meine Haut am Hals schmiegte. „Ich sehe mich auf meiner momentanen Mitfahrgelegenheit um", meine Stimme war gedämpft, verriet meine Stimmung momentan nicht und das vor allem dank der Maske. Ein wenig Sorgen um Tsuki machte ich mir, sie war sehr flink und schwer zu erwischen und würde nur auf meinen Befehl hin verschwinden. Wenn sie also in ihrer Gewalt war. „Dreh dich um", es war ein deutlicher Befehl und etwas in mir sträubte sich diesem nachzukommen. Meine Befehle und Aufträge erhielt ich nur vom Hokage, ihm war ich unterstellt und ich lebte dafür mein Dorf zu schützen. „Jetzt", seine Stimmung schien angespannt. Kein Wunder, eine Fremde war an Bord. Langsam machte ich einen Schritt war schon halb zu ihm gedreht da schloss ich die Augen, konzentrierte mich und spürte ein Kribbeln, gefolgt von einem Druck auf meinen Lidern. Tief durchgeatmet, griff ich in meine Tasche zog meinen Kopf zurück, spürte ein leichtes Brennen auf der Haut und dreht mich, das Kunai gezogen nun ganz zu ihm um. In geduckter Haltung, meine Beine a gewinkelt und eine Hand auf den Boden sah ich zu ihm hoch. Er wirkte überrascht.

#7 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 05.02.2020 15:54

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Bei Ihrer Erklärung war ich beinahe drauf und dran zu Schmunzeln, fand ich die Antwort doch recht schlagfertig, allerdings war es im Grundsatz normal das Menschen im Angesicht dessen eher ängstlich waren wenn sie bedroht wurden, vor allem das weibliche Geschlecht, sie allerdings war lediglich angespannt und ihre stimme klang gedämpft was ich mir nicht wirklich erklären konnte. Nachdem ich ihr befohlen hatte sich umzudrehen, begann sie mit der Ausführung allerdings hielt sie kurz inne und ich glaubte sie hatte mich vermutlich falsch verstanden, aber unter umdrehen hatte sie wohl ihre eigene Interpretation, spürte i h eine kleine Bewegung der Klinge entlang und schon stand sie geduckt vor mir, ihre Augen auf mich geheftet. Ich war überrascht. Sie war auf fremden Gebiet, alleine und einer bedrohlichen Situation und doch schien sie gerade völlig gelassen, als hätte sie ein Heimspiel. Sie trug eine katzenartige Maske und ich konnte lediglich ihre Iriden sehen. Ein Stück zurück gewichen und Kikoku locker haltend musste ich feststellen das die Pupillen eine Form besaßen die ich zuvor nie gesehen hatte. Meine Neugier klopfte an, doch war gerade sicher nicht die Zeit sich darum Gedanken zu machen wirkte ihre Haltung als könnte sie jeden Moment angreifen. Den Fuchs würde von meinem Kopf genommen als dieser gerade abspringen wollte nahm ich das Fell im Nacken wieder in die Hand. Sie zeigte fast keine Reaktion, außer das sich ihre Augen hinter der Maske schmälerten. Da hatten wir also eine Schwachstelle. Ein überlegenes Lächeln schlich sich in mein Gesicht. „Nimm die Maske ab", forderte ich, wollte ich nun auch sehen wer es gewagt hatte sich hier einzuschleichen.

#8 RE: Polar Tang von 05.02.2020 17:39

Er wich ein kleines Stück zurück senkte das Schwert und hielt es locker in der Hand während er seine grauen Iriden auf mich richtete. Ich konzentrierte mich, spürte die Anspannung aber da war auch noch etwas anderes. So richtig deuten konnte ich es nicht, zumal ich Zwar schon vile Gefühle gespeichert hatte aber nicht alle traten in Menschen auf. Ich interpretierte es als Neugierde, da er meine durchscheinenden blumenförmigen Pupillen musterte. Ich grinste kurz ehe ich seine Hand zu seiner doch recht komischen Kopfbedeckung wandern sah und er Tsuki im nächsten Moment in der Hand hielt. Ich verkniff es mir zu knurren und schmälerte die Augen spannte meinen Körper nun an, bereit dazu meinen vertrauten Geist zu verteidigen. Obwohl... „Tsuki, du kannst gehen", erlaubte ich ihr und sie sah mich entschuldigend an. Den Befehl meine Maske abzusetzen missachtete ich einfach. „Tut mir leid Ari", murmelte der Fuchgeist und ich nickte. „Schön in Ordnung", daraufhin verschwand sie mit einem Plopp und in einer kleinen Rauchwolke. Mein Gegenüber schien verdutzt und ich nutzte direkt die Chance, wusste ich nicht ob noch mehr von seinesgleichen hier waren. Ich nutzte die Kunst des Körperflimmerns und tauchte hinter ihm wieder auf. Gerade hatte ich die Tür erreicht diese geöffnet und wollte aus dem Raum, da erschien ein blaue Kuppe vor mir und ließ mich anhalten.

#9 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 05.02.2020 19:36

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Abwartend was sie tat, sprech sie mit dem Fuchs dem sie erlaubte zu gehen. Mir meine Verwirrung nicht anmerken lassen, löste sich das Tier kurz darauf in einer Rauchwolke auf. „Was? ", doch weiter kam ich nicht, sah ich wie sie selbst auch vor meinen Augen verschwand. Wer oder was ist sie? Ich drehte mich um, wo ich die Tür hörte und zögerte nicht, würde ich sie hier nicht so einfach durch mein Schiff spazieren lassen. „Room", befahk ich und ging ein paar Schritte zurück dah wie sich die blaue Kuppe in dem Raum ausbreitete und nutzte eines der Skalpelle um dieses mit den Worten „Shambles", gegen sie auszutauschen. In diesem erschaffenen Raum stand alles unter meiner Kontrolle, alles was sich in ihm befand musste sich meinem Willen beugen. Das sie stehen geblieben war war Glück für mich, auch wenn ich die Kuppe noch ein Stück weiter hätte ausweiten können. Kaum stand sie vor mir, drehte sie sich verwirrt wie ich glaubte um sich selbst. Bevor sie reagieren konnte packte ich ihr Handgelenk, zog sie weiter zu mir und drehte ihr den Arm auf den Rücken. Dann wollten wir ihr mal ein bisschen Angst einjagen, sie vielleicht sogar ein wenig einschüchtern. Ich machte einen Schritt nach vorne, konnte die Wärme die von ihrem Körper ausging deutlich spüren und lehnte mich dicht zu ihrem Ohr vor. „Was nun? Du befindest dich in meiner Gewalt. Was stelle ich jetzt mit dir an?", begann ich und grinste. „Ich hab schon lange kein Versuchsobjekt mehr gehabt", fuhr ich fort und machte eine kleine Pause. „Eine Fremde Einzelgängerin wird niemand vermissen, dich wird niemand suchen und so bist du eigentlich die beste Wahl",

#10 RE: Polar Tang von 05.02.2020 21:27

Noch bevor ich den Raum verlassen konnte passierte etwas seltsames mit meinem Körper. Es war nichts das sich beschreiben ließ aber im nächsten Wimpernschlag befand ich mich an dem Ort an dem ich losgelaufen war. Ich drehte mich um sah den Mann dort stehen, welcher sofort reagierte, mir keine Möglichkeiten für Handlungen gab, mein Handgelenk umfasste und mir den Arm schmerzhaft auf den Rücken drehte und ein wenig zug ausübte. Meine Emotionen verbarg ich auch wenn das ziemlich schmerzhaft war. Während ich mir nun Gedanken machte wie er es angestellt hatte und ich mich aus der Lage winden konnte, spürte ich seinen Körper nah bei meinem, seinen Atem in meinen Nacken und er führte minimale Bewegungen durch bevor er seinen Kopf neben meinen gesellte und in mein Ohr sprach. „Was lässt dich vermuten ich sei eine Einzelgängerin? ", fragte ich während sich die kleinsten Härchen in meinem Nacken aufstellen. Nicht etwa wegen der seltsamen Drohung die er aussprach sondern eher wegen seines warmen Atems der sich auf meine Haut unter dem Ohr schmiegte und diese streifte. Auf die Worte zuvor ging ich gar nicht erst ein. Er sollte nicht glauben das ich Angst vor ihm hatte.

#11 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 05.02.2020 23:05

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Meine Worte schienen sie kalt zu lassen. Entweder war sie solche Drohungen gewöhnt oder sie hatte wirklich keine Angst davor als ein solches Opfer zu enden. Auf ihre Frage hin schmunzelte ich. Es war völlig offensichtlich. „Dein Auftreten wäre das Erste. Du bist leise, scheinst zu wissen was du tust, bist gewitzt und zeigst keine Angst oder Unruhe, auch wenn deine leicht angespannten Muskeln verraten das du bereit bist aus dieser Situation zu fliehen und angestrengt überlegst wie. Diese selbstsichere Art zeigt niemand der noch in Begleitung ist, verlässt man sich in solch einer Situation auf die Gruppe sollte hier eine sein", begann ich. „Wärst du in einer solchen Gruppe unterwegs die dir den Rücken stärkt, hättest du das bereits erwähnt und... ", fuhr ich fort und pausierte kurz. „Bepo hat nur einen fremden Geruch wahrgenommen. Er ist kein Hund aber auf seine Nase ist verlass. Außerdem befinden wir uns auf dem offenen Meer, kein Schiff ist in Sichtweite und auch wenn ich nicht weiß wie du es an Bord geschafft hast, so bezweifle ich das diese Fähigkeiten ein zweites Mal vorkommen", endete ich und ich hörte im nächsten Moment ein leises Kichern. Ich war etwas überrascht, hatte ich mit Gegenwehr oder dergleichen gerechnet, doch schien es nicht hämisch oder überlegen zu sein. Sie amüsierte sich scheinbar. Ihre Muskeln lockerten sich, bis auf den Arm dem sie etwas Gegendruck verlieh, vermutlich weil dieser so langsam schmerzte. „Lass los, ich werde nicht fliehen", wäre auch unmöglich wenn man bedachte das ich sie jederzeit wieder in meine Kuppel sperren konnte.

#12 RE: Polar Tang von 05.02.2020 23:16

Seine Antwort gefiel mir. Er schien ein kluges Köpfchen und ein guter Beobachter. Außerdem schien er ein gutes Gespür für den Körper zu haben. Ein Kichern, was nur selten geschah, entfleuchte mir und er ließ mich tatsächlich nach meiner Forderung los. Ich schüttelte den schmerzenden Arm aus und drehte mich dann zu ihm. „Du hast recht, ich bin Einzelgängerin und habe niemanden hinter mir stehen. Das ich hier auf dem Schiff gelandet bin war nur Zufall. Ihr seid gewissermaßen vor mir aufgetaucht", schmunzelte ich obwohl er dies nicht sehen konnte. Ihm mit meinem immer noch aktiven Kekkei Genkai angesehen spürte ich seine deutliche Verwirrung der Worte, auch wenn er dies nicht zeigte. „Ich habe nicht vor Ärger zu machen, allerdings bin ich eine Fremde in dieser Welt und trotz meiner Fähigkeiten weiß ich nie wo die nächste Landfläche ist",das diese Welt aus mehreren zusammengesetzt war, war jedenfalls bekannt, wenn vielleicht auch nicht allen oder es wurde als Legende abgetan. Normalerweise blieb jede Welt für sich, nur selten übertrat man die Grenzen. Ich legte meine Hand über die Maske und zog sie mir langsam vom Gesicht. Er schien eh nicht der gesellige Typ zu sein, weshalb ich hier wohl ein wenig ehrlicher sein sollte als ich es sonst war. Auch Geheimniskrämerei wäre bei diesem Mann nicht von Vorteil, das sagte mir mein Gefühl. Meine Tarnung fallen gelassen blickte ich zu ihm, spürte seine musternden Blicke, gerade was meine Augen angingen und ich legte den Kopf leicht schief. „Ich brauchte eine kurze Pause und hatte gehofft hier ungesehen mitfahren zu können, das ist aber anscheinend schief gegangen", ich schenkte ihm ein kurzes Lächeln. Meine Maske aus Emotiinslosigkeit schien hier nicht von Nöten, er war nicht mein Feind.

#13 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 05.02.2020 23:26

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Darauf achten das sie ihr Wort hielt drehte sie sich um und schüttelte ihren Arm aus. Anscheind hatte ich ein wenig zu stark gezogen. Sie bestätigte meine Aussage und legte ihre Finger an die Maske, ehe sie mir langsam ihr Aussehen präsentierte. Ich hatte ihre Worte der anderen Welt mitbekommen, war verwirrt, kursierten zwar Gerüchte deswegen aber ich hätte nicht geglaubt das sie wahr waren. Vielleicht war sie auch nur eine Verrückte. Als sie ihre Maske dann ganz fallen gelassen hatte konnte ich ihre einzelnen Gesichtszüge erkennen. Sie hatte sehr blasse Haut, was die weißen Haare nur noch hervorhoben. Im allgemeinen war sie sehr feminin, klein mit einem dennoch hübschen Körperbau. Niemand würde bei diesen auffälligen Kurven wegsehen. Mich hingegen interessierten aber eher diese Muster ihrer Iriden. Eine hellviolette Blume zierte ihre schmalen Augen in denen eigentlich etwas anderes zu sehen sein sollte. Ich wusste nicht warum, aber sie zogen einen fast an, in ihren Bann und mir war es beinahe unmöglich meinen Blick davon abzuwenden. Dieses Phänomen hatte ich noch nie gesehen, geschweige denn gespürt. Im nächsten Moment überkam mich eine angenehme Ruhe, mein Körper der bis eben noch ein wenig angespannt da stand aufgrund der möglichen Fluchtgefahr des Mädchens, entspannte sich. Das war allerdings nicht mein verdienst.

#14 RE: Polar Tang von 05.02.2020 23:32

Ich wusste welche Wirkung meine Augen auf Fremde hatte. Sie waren völlig fasziniert davon, neugierig und genau das war der Sinn meines Bluterbes. Die volle Aufmerksamkeit meines Gegenübers wurde benötigt damit die Gefühle gelesen und übertragen werden konnten. Er war keine Ausnahme davon, was mir auch erklärte warum er nichts weiter sagte. Ich wusste das es bei übermächtigen Gegnern und bei solchen die es nicht zufließen nicht wirkte also wollte ich das doch gleich mal ausprobieren. Ich entspannte meinen Körper, gab meinem Geist Ruhe ohne meinen Blick von seinen Augen zu nehmen. Ich konzentrierte mich auf meinen Chakrafluss der in den letzten Tagen ganz schön gelitten hatte und konnte fast sehen wie seine Muskeln sich unter der Haut entspannten. Ich schmunzelte, schloss die Augen und atmete tief durch ehe ich die kleine Veränderung spürte und die Lider wieder aufschlug ihn nun durch meine normalgeformten roten Iriden ansah.

#15 RE: Polar Tang von Trafalgar Law 05.02.2020 23:43

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Ich konnte es mir nicht erklären. Ihr Körper schien diese Ruhe auszustrahlen und sich direkt auf mich zu übertragen. Der Zustand hielt nicht lange, sah ich wie sie ihre Lider schloss, tief durchatmete und die Augen wieder öffnete. Ihre runden Iriden strahlten in einem Rotton und auch wenn das Gefühl von eben verschwand, schien es einen Nachhall zu geben, welcher meinen Körper noch immer entspannte. Ich schüttelte kurz den Kopf und damit die Fragen vorerst ab, auch wenn ich direkt ein Verhör gestartet hätte, aber das stellte ich hinten an und würde mich erst einmal um die wichtigen Fragen kümmern. „Was lässt dich glauben das ich dich mitnehme", ich würde niemanden auf dem Meer zurücklassen, auch wenn ich nicht die Wohlfahrt war. Ihren Worten nach kannte sie sich aber hier gar nicht aus und immer noch war mir nicht bekannt wie sie reiste. „Wie bist du überhaupt bis hierher gekommen", konnte sie sich im Grunde genommen auch so weiter fort bewegen. Ich hatte kein schlimmes Gefühl ihr gegenüber und sie schien auch ehrlich, allerdings konnte ich nichts gebrauchen was mir Ärger verschaffte. Außerdem müsste ich selbst für die nächsten Stunden jemanden abstellen der sie im Auge behielt.

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