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#1 Die Mauer von Gaara 29.10.2019 13:28

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Sunagakure wird von einer hohen, breiten, sandigen und festen Mauer umgeben die das Dorf schützen soll.

#2 RE: Die Mauer von Gaara 30.10.2019 17:21

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Der Abend brach an und die Sonne war dabei die vor mir liegende Wüste in ihr orangerotes Licht zu tauchen. Wie schon so viele Male saß ich hier oben. Alleine. Noch immer mieden mich die Menschen. Noch immer war in ihren Augen die unsagbare Angst zu sehen vor der Gefahr von der sie glaubten das sie von mir ausging. Zurecht... Shukaku war schwierig, sehr schwierig. Sein Charakter machte mir bereits seit ich denken konnte Probleme und seine Stimme die doch mehr als oft in meinem Kopf auftauchte und verlangte frei gelassen zu werden, machte es nicht gerade einfacher. Stumm saß ich hier, ein Bein angewinkelt auf dem Mauerrand gestellt und meinen rechten Unterarm darauf platziert, wohl wissend das diese Nacht nur eine lange von vielen werden würde.

#3 RE: Die Mauer von Maron 01.11.2019 14:26

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Ich war eigentlich auf den Weg nach Hause gewesen, als ich Gaara entdeckte, der alleine auf einer Mauer hockte. Mit zwei Sprüngen war ich bei ihm und grinste ihn an. Hallo Gaara, kicherte ich und hockte mich einfach neben ihm. Genießt du die Aussicht?, wollte ich von ihm wissen. Viele aus unserem Dorf hatten Angst vor ihm, doch ich nicht. Ich verstand zwar warum, aber wirklich viel schlimmes hatte er in meinen Augen nicht getan und einiges beruhte auf Gegenseitigkeit.

#4 RE: Die Mauer von Gaara 01.11.2019 15:08

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Ihre Anwesenheit war mir nicht verborgen geblieben, wie denn auch, bewegte sie sich grazil wie ein Elefant über den Sand. Ohne meinen Blick von der Wüste zu nehmen bleib ich erst stumm und fragte mich warum sie sich wohl immer wieder in meine Nähe wagte, mich ansprach und anscheinend ein Gespräch von mir verlangte. Da war sie so ziemlich die Einzige. „Was willst du hier? ", kannte ich die Antwort bereits, aber hatte keinen Drang danach mich ihrer Unterhaltung zu beugen. Meine Stimmlage war wie immer gleichgültig und monoton, aber das kannte hier niemand anders, zumal ich eh nicht viel sprach.

#5 RE: Die Mauer von Maron 03.11.2019 10:24

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Er sah mich so griesgrämig an wie immer. Sag mal kannst du auch Lächeln?, fragte ich ihn einfach drauf los und schmunzelte selbst, hockte mich wie selbstverstandlich neben ihn und ließ meine Beine über die Mauer baumeln. Ich hab dich gerade gesehen und dachte ich leiste dir etwas Gesellschaft, lächelte ich ihn an und sah auf die Wustenlandschaft. wir haben uns ja eine ganze Zeit nicht gesehen, wie geht es dir? , wollte ich wissen und zeigte ehrliches und aufrichtiges Interesse an ihm.

#6 RE: Die Mauer von Gaara 03.11.2019 11:18

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Ich antwortete nicht auf ihre erste Frage. Was hatte ich für einen Grund dies zu tun? Lächeln bedeutete Freude und aufrichtige und zufriedene Freude hatte ich schon lange nicht mehr empfunden. Lächelte ich überhaupt manchmal? Fragte ich mich selbst wusste aber das ich in der Kampfeslust manchmal eines verlor, was aber eher nicht dem entsprach was sie meinte. „Ich brauche keine Gesellschaft", machte ich ihr nicht zum ersten Mal klar. Ich fragte mich ob sie von jemandem geschickt wurde. Ein Test? Vielleicht wirklich ein weiterer den die Ältesten angeordnet hatten. Wäre nicht das erste Mal. Aber wozu? Meinen Kopf gedreht musterte ich sie eingehend. Ihre nächste Frage schien von aufrichtiger Natur, aber warum interessierte sie das? Ihre Nähe war störend, warf sie grundsätzlich die Frage nach dem Warum auf und ihre aufrichtiges Interesse an meiner Wenigkeit verwirrte mich nur, weshalb ich ohne die Miene zu verziehen mein Gesicht wieder der Wüste zuwendete und beschloss sie zu ignorieren. Vorerst.

#7 RE: Die Mauer von Maron 05.11.2019 20:16

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Schmunzelnd betrachtete ich ihn von der Seite, wie ich es bereits erwartet hatte, sagte er nichts und den Satz, den er hervorbrachte, sollte die Leute vertreiben. Jeder brauch Gesellschaft und ich leiste dir eben Gesellschaft, widersprach ich ihm und lächelte ihn an. Die Knie angezogen, schlang ich meine Arme darum und stützte lächelnd mein Kinn auf den Knien ab. Ich hab gar nicht mitbekommen, dass du von der Mission zurück gekommen bist. Es soll eine recht hochrangige gewesen sein. Wie war es so, fing ich eine Unterhaltung an, auch wenn er nicht wollte.

#8 RE: Die Mauer von Gaara 05.11.2019 22:36

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Wieso verstand sie einfach nicht das ich keine Gesellschaft wollte, hatte ich diesen Satz bereits mehr als einmal fallengelassen, aber das Mädchen war einfach stur und nicht belehrbar. „Warum willst du das wissen, was interessiert dich daran oder überhaupt an mir? " fragte ich ohne meine Augen von dem Schauspiel vor mir zu nehmen. Meinen Stimme war noch recht ruhig, doch spürte ich die Anspannung in mir bereits, wie sie durch meine Muskeln zuckte und drohte etwas dummes zu tun.

#9 RE: Die Mauer von Maron 08.11.2019 06:48

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Ob wieder was in seine Richtung vorgefallen war? also die Freundlichkeit hast du nicht erfunden, sagte ich zu ihm und musste leise lachen. Er war abweisend, aber nach den Gerüchten, die ich gehört hatte war dies auch kein wunder. wieso mich das interessiert? Weil wir beide freunde sind, beantworte ich ihm seine Frage und lächelte ihn an. Ich hatte beschlossen seine Freundin zu sein und würde das auch durchziehen. Angst vor ihm hatte ich keine.

#10 RE: Die Mauer von Gaara 08.11.2019 09:33

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Ihre Bemerkung ließ mich kalt. Natürlich hatte ich die Freundlichkeit nicht erfunden wurde diese zu meinen Kindertagen nicht einmal erwidert, also was brachte das schon. Als sie meinte das wir Freunde waren, wendete ich mir mein Augenmerk zu, spürte selbst wie meine Augen sich ein wenig weiteten allerdings fing ich mich auch schnell wieder und doch blieb ein Misstrauen nicht aus was ich deutlich machte als sie diese nun deutlich schmälerten. Freunde ich hatte nie welche, wusste nichts damit anzufangen und wollte auch keine. Sie standen mir im Weg und bedeuteten Gefühle mit denen ich nichts anfangen konnte. „Ich gebe dir einen Rat", begann ich und stand auf. „Halte dich fern von mir. Ich hatte nie Freunde und brauche sie auch nicht. Ich bringe nichts als Ärger und Tod. Freunde stehen meiner Bestimmung im Weg", machte ich ihr klar und ließ mich von meinem Sand von der Mauer tragen, nachdem ich einen Schritt zurück gemacht hatte. Auf dem Boden angekommen entfernte ich mich ein paar Schritte ohne zurück zu sehen, hielt mir den Kopf als sich eine Verwirrung in diesem breit machte und biss die Zähne zusammen um es abzuschütteln.

#11 RE: Die Mauer von Maron 08.11.2019 18:03

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Es dauerte wieder, bis er mir antwortete und ich legte den Kopf schief. Ich hab von Ratschlägen noch nie viel gehalten, lächelte ich und sprang sie Mauer gekonnt runter, meine Knochen verhärteten sich mit meinem Körpereisen und ich landete neben ihm, lief ihm direkt nach. Jeder brauch Freunde und ich was spricht denn dagegen, wenn wir Freunde sind?, gab ich doch nicht so leicht auf. Welche Bestimmung meinst du? Was denn für eine Bestimmung? Ich wusste nicht genau, was er meinte.

#12 RE: Die Mauer von Gaara 08.11.2019 18:35

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Sie wollte es einfach nicht verstehen und ich spürte wie bereits die erste Welle der Wut in mir hoch kochte. Ich hatte ihr bis jetzt noch nie etwas getan was für mich sowieso schon ungewöhnlich war aber ihre Fragerei und ihr Interesse gingen mir zunehmend auf die Nerven. Sie sorgte für Verwirrung in meinen Gedanken und somit für rasende Kopfschmerzen. Da ich einige Schritte vor ihr lief, drehte ich mich um, streckte ihr meine Hand entgegen und befahl dem Sand aus meinem Kürbis, der bereits enkorkt war ihren Körper zu umschließen. Nicht als ihr Gesicht ließ ich von diesem befreit und meine Miene verfinsterte sich.

#13 RE: Die Mauer von Maron 08.11.2019 18:40

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Irgendwas falsches schien ich gesagt zu haben, denn ich sah wie sich sein Gesicht kurz verzog und schon glitt der Korken aus seinen Kürbis auf dem Rücken. Eisenpanzer, murmelte ich und formte mit meinen Händen ein Justsu, dass nur meine Familie beherrschte und nur durch unsere angeborene Fertigkeit möglich war. Der Sand umschloss mich und ließ nur mein Gesicht frei, während meine Haut sich komplett mit Eisen überzog. Ich bin Sandfest, lächelte ich ihn an, ehe mein Gesicht aus grau wurde und hart wie das Material.

#14 RE: Die Mauer von Gaara 08.11.2019 19:03

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Eine Hand vor die Stirn gehalten und meine Finger in meinen Haaren vergraben, stützte ich etwas als sie meinte sie war sandfest, schaute aber direkt finster, als sich ihr Gesicht grau verfärbte. Was das war, war mir nicht bewusst aber meinem Sand hatte noch nie jemand standgehalten, egal was für Justus der oder diejenige beherrschte. Ich zögerte nicht weiter und ließ den Sand nun ihren gesamten Körper umschließen, ehe ich meine Hand zur Faust ballte. „Wüstensarg... Trauerzug der Wüste", glitt es mir über die Lippen. Den Sand lis ich bestehen, nahm meine Hand aber runter und drehte mich um, ehe ich ins Dorf ging und den Sand erst löste als ich die ersten Straßen durchquert hatte


-> Straßen von Sunagakure

#15 RE: Die Mauer von Maron 08.11.2019 19:13

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Was hatte er denn jetzt schon wieder. Hatte er Kopfschmerzen, also ganz Gesund sah er wirklich nicht aus. Sein Sand schloss sich schmerzhaft um mich und ich konnte mir ein Keuchen nicht verkneifen. Rieben die einzelnen Sandkörner über meine Eisenhaut, aber sie hielt stand, auch wenn ich einige Kratzer haben würde. Er wandte sich ab und ging, als sich dann der Sand von mir löste und ich auch meine Schutzpanzer aufheben konnte. Wie ich bereits vermutet hatte, hatte ich einige Schrammen, davon blutete auch die einen oder andere, aber es war nicht schlimm. Ein Sturz hätte genau das gleiche angerichtet. Gaara warte, rief ich ihm nach und folgte ihm.

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